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Maeve's Blog

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Maeve's Blog #1

Moin! Ich heiße Maeve. Ich bin 21 Jahre alt und komme aus Annapolis, Maryland. Ich bin Studentin an der University of Rhode Island und studiere Küsteningenieurwesen und Deutsch im International Engineering Program. Englisch ist meine Muttersprache und ich kann auch Deutsch und ein bisschen Chinesisch sprechen. Ich tanze gern, backe gern und reise gern. Ich gehe nicht gern ins Fitnessstudio aber mache gern Yoga mit meinen Freunden.

Als Teil von dem International Engineering Program wohne ich für ein Jahr in Deutschland. Ich wohne zuerst für sechs Monate in Braunschweig und studiere an der Technischen Universität Braunschweig. Danach muss ich für sechs Monate ein Praktikum absolvieren. Ich weiß schon, dass ich bei MARUM in Bremen arbeiten werde. Aber ich bin bisher noch in Braunschweig. Hier habe ich viele deutsche und internationale Studenten kennengelernt. Ich wohne in einem Studentenwohnheim und habe drei Mitbewohner. Sie heißen Trevor, Kat und Rachel. Trevor und Rachel kommen auch aus den USA und Kat kommt aus Brasilien. Wir studieren alle Ingenieurwesen außer Rachel. Sie studiert Architektur. Aber wir lernen alle Deutsch.

 

 


 

 

Maeve's Blog #2

In einer typischen Woche bei mir habe ich viel zu tun. Ich studiere in Braunschweig an der Technische Universität Braunschweig und stehe um 8 Uhr auf. Ich koche Frühstück und mache dann Hausaufgaben oder gehe zur Uni. Ich belege fünf Deutschkurse und einen Ingenieurkurs an der Uni. Mein Deutschkurse sind Technisches Deutsch 1, Technisches Deutsch 2, Arbeiten und Studieren in Deutschland, Basiskurs und Internationales Partnerprojekt. In diesen Kursen lerne ich die deutsche Grammatik, das Fachvokabular, Kulturstandards, wie man sich bei deutschen Unternehmen bewirbt und Grafiken beschreibt. Mein Ingenieurkurs ist Küsteningenieurwesen I. In diesem Kurs lerne ich über Wellentransformationen, wenn die Wellen sich der Küste nähern. Für diesen Kurs gibt es auch einmal pro Woche eine Übung, in der ich Mathematikprobleme übe und Fragen stelle.

Ich besuche jeden Kurs ein- bis zweimal unter der Woche und gehe normalerweise am Nachmittag zur Uni aber gehe für einen Kurs am Morgen. Ich gehe Abends nach Hause und um 22:30 Uhr ins Bett. Jetzt mache ich auch Forschung bei dem Institut für Grundbau und Bodenmechanik. Ich bin im Institut zweimal pro Woche vor meinen Kursen. Mein Institut ist 15 Minuten von meiner WG mit dem Fahrrad. Im Herbst war das Wetter schön aber im Winter ist es sehr windig und es regnet manchmal. Dann fahre ich mit der Straßenbahn. Auch unter der Woche treffe ich mich mit meiner Tandempartnerin. Sie ist Deutsche und sehr freundlich und sarkastisch. Wir sprechen einige Zeit auf Deutsch und einige Zeit auf Englisch und machen Aktivitäten zusammen. Manchmal geht eine Gruppe von Tandempartnern in eine Kneipe oder macht eine Aktivität. Außerdem muss ich alle zwei Tage einkaufen. Ich gehe oft kurz vor oder nach den Kursen.

 

 


 

Maeve's Blog #3

Vor einem Monat bin ich nach Bremen für meinem Praktikum bei MARUM gezogen. Jeden Tag esse ich in der Mensa an der Uni mit meinen Kollegen. In der Mensa gibt es viel verschiedenes Deutschessen wie Currywurst, Gyrosteller oder schwäbische Spätzle. Ich habe auch Bremer Knipp, ein Art von Wurst aus Bremen, probiert. Bremer Knipp und Nürnberger Wurst schmecken mir gut, weil sie ähnlich wie Frühstückswurst in den USA oder in Irland schmecken.

Ich gehe nicht so oft ins Restaurant, weil es teurer ist. Die Mensa ist preiswert und ich koche Frühstück und Abendessen unter der Woche. Am Wochenende esse ich manchmal im Falafelrestaurant oder kaufe ich Pizza mit Freunden. Viele Menschen mögen Döner aber es gefällt mir gar nicht. Wenn ich in einer neuen Stadt bin, esse ich das regionale Essen. Zum Beispiel habe ich in Würzburg Leberkäse gegessen und ich habe in Dresden Eierschecke und Stollen gegessen. Die Eierschecke und Stollen schmeckt mir super, weil sie ein bisschen süß sind. Ich denke, das Essen der regionalen Küche ist eine gute Möglichkeit, kulturelle Unterschiede innerhalb Deutschlands zu erleben und die Geschichte jedes neuen Ortes kennenzulernen. Jede Region hat ihre eigene Küche und Getränke und auch die Namen für das gleiche Essen können unterschiedlich sein! Viele Gerichte haben auch eine Geschichte hinter sich.

 

  


 

Maeve's Blog #4

Unter der Woche stehe ich auf und frühstücke gegen 8 oder 9 Uhr. Danach mache ich entweder Hausaufgaben, gehe zur Universität oder zur Forschung. Normalerweise besuche ich eine bis drei Klassen pro Tag inklusive Übungen und kaufe danach Lebensmittel und mache Abendessen. Freitags kann ich mit Freunden in eine Kneipe gehen. Am Wochenende mache ich Hausaufgaben, erkunde die Stadt und alle Festivals oder gehe mit deutschen und amerikanischen Tandempartnern zu einer Veranstaltung.

Ich habe weniger Hausaufgaben als in den USA, aber die Vorlesungen sind in Deutschland länger. Ich engagiere mich in weniger Studentenorganisationen in Deutschland, aber ich gehe öfter aus, da wir in einer Stadt leben und die Verkehrsanbindung so gut ist. Aber ich verbringe auch mehr Zeit damit, zu und von den Vorlesungen zu kommen, weil die Universitätsgebäude nicht so nah beieinander liegen wie auf einem amerikanischen Campus. Ich denke, das amerikanische Universitätssystem ist effizienter, weil fast alles online gemacht werden kann, aber das deutsche System bietet mehr Möglichkeiten, weil man sich nicht formell für Kurse anmelden muss und so viele Kurse besuchen kann, wie man will, unabhängig davon, ob man sich für die Prüfungen entscheidet.  

 

   


 

Maeve's Blog #5

In Deutschland kaufen die Menschen häufiger nach Dingen wie Lebensmitteln ein als in den USA. Denn es werden nicht so viele Konservierungsmittel verwendet und auch die Größen von Dingen wie Milchbehälter und Müsliboxen sind kleiner - es gibt keine "Familiengröße". Normalerweise kaufe ich alle 2 Tage für Lebensmittel ein, während ich in den USA nur alle 1 oder 2 Wochen einkaufen würde.

Die Deutschen nehmen die Abfallwirtschaft ernster als die Amerikaner. Sie trennen ihren Müll durch Glas, Karton und Papier sowie durch Abfall. Es gibt auch plastische Optionen mit den Stadtmülltonnen und Unternehmen haben manchmal weitere Trennungen. Es war anfangs etwas verwirrend, aber sobald es erklärt ist, ist es ziemlich einfach.

Es gibt auch einen Pfand für einige Glas- und Kunststoffflaschen. Das bedeutet, dass Sie die Flasche zurückgeben und einen Teil des Preises zurückbekommen können. Aber man kann sie auch zurücklassen, weil andere Leute sie für den Pfand nehmen werden. Wie in den USA gibt es immer noch eine Vielzahl von Kunststoffanwendungen wie z.B. bei der Lagerung von Lebensmitteln und Takeout-Mahlzeiten. Allerdings versuchen einige Deutsche, Glasbehälter zu Hause zu benutzen. Beim Einkaufen von Lebensmitteln bringen die Menschen ihre eigenen wiederverwendbaren Taschen mit, und weil sie so wenig kaufen, verwenden sie manchmal einfach eine große Geldbörse oder ihren Rucksack für den Transport ihrer Einkäufe. In den USA ist dies immer noch optional, und nicht viele Menschen tun es.

Ich weiß, dass meine amerikanische Universität Änderungen vornimmt, wie z.B. die Beseitigung von Plastiktüten aus Campus-Geschäften und die Förderung der Verwendung von Mehrwegflaschen durch Wasserflaschenfüllstationen. 

 

   


 

Maeve's Blog #6

Als ich nach Deutschland gekommen bin, war ich überrascht, denn die Mehrheit der Musik, die in Geschäften oder Bars gespielt wird, ist keine deutsche Musik, sondern amerikanische Musik. Deutsche Musik wird manchmal in Taxis oder an anderen zufälligen Orten gespielt. Ich höre es meistens auf meinem Handy. Ich kenne hauptsächlich Rock- oder Popsänger, aber ich habe auch angefangen, mich mit Jazz-Sängern zu beschäftigen. Meine Lieblingsbands sind normalerweise die fröhlicheren Melodien. Ich mag besonders Marteria, Cro, Juli, Mark Forster, Silbermond und Namika. Ihre Texte sind auch ziemlich leicht zu verstehen und anders als Cro, langsam genug, um mitzumachen. Die einzige echte Schlagersängerin, die ich kenne, ist Helene Fischer und ich finde sie wirklich gut. Aber ich muss in der richtigen Stimmung für ihren Stil sein. Es gibt auch eine Szene für elektronische Musik, die in vielen Clubs und Partys in Deutschland beliebt ist. Ich denke, es ist großartig zum Tanzen, aber nach einer Weile, in der man nur noch elektronische Musik hört, neigt es dazu, komplett miteinander zu verschmelzen.  

 


 

Maeve's Blog #7

Vor einigen Monaten war ich mit meinem Freund in Dresden. Wir nahmen den Zug dorthin, der nur wenige Stunden dauerte, so dass wir nicht übernachten mussten. Als wir dort waren, sahen wir die Innenstadt, die ziemlich modern war und viele Geschäfte, Lebensmittelgeschäfte und Brunnen hatte. Weiter in der Stadt hinein haben wir den älteren Abschnitt gefunden. Dort haben wir das Zwingerschloss, die Brühlsche Terrasse, die Frauenkirche, den Fürstenzug, das Residenzschloss gesehen und sind am Fluss entlang gegangen. Die Frauenkirche hat mir sehr gut gefallen, weil sie so hoch oben war, dass man die ganze Stadt sehen konnte.

Auch das Essen in Dresden hat mir sehr gut gefallen. Sie haben eine Vielzahl von Spezialprodukten. Zum Beispiel haben sie eine deutsche Kartoffelsuppe, zu der sie Würstchen hinzufügen. Aber mein Favorit waren die Desserts. Ihr berühmtestes ist ein weihnachtlicher Obstkuchen namens Christstollen, der wie ein Butterbrot mit Puderzucker, Rum-getränkten Rosinen, Mandeln, kandierter Zitrone und Orange und Gewürzen ist. Dort habe ich auch Quarkkeulchen und Eierschecke probiert. Wenn ich zurückkehre, würde ich gerne ihre Holunderdbeerensuppe probieren. Ich mochte Dresden sehr, weil es im Gegensatz zu anderen Städten eine entspannte und chillige Atmosphäre hatte.  

 

 

   


 

Maeve's Blog #8

Nach der Zeit in Deutschland werde ich meine Bachelorarbeit in den USA absolvieren. Sie wird ein Jahr mehr dauern und ich werde Ingenieurkurse und deutsche Literaturkurse belegen. Nach der Bachelorarbeit werde ich meine Masterarbeit beginnen. Ich glaube nicht, dass ich einen PhD machen werde, aber das könnte sich in Zukunft ändern. Anstatt Ingenieur zu sein, möchte ich irgendwann eine Art Projektmanager sein oder mich vielleicht in die Meerespolitik einbringen, idealerweise für Küstenprojekte. Ich bin immer noch sehr interessiert am Reisen und hoffe, dass meine Karriere es mir ermöglicht, mit Institutionen aus der ganzen Welt zu interagieren. Ich denke, es wäre cool, mit deutschen Organisationen zusammenzuarbeiten und für kurze Zeit in Deutschland oder im Umland zu bleiben, während ich an Projekten arbeite und an Konferenzen teilnehme. Ich könnte vielleicht für ein Jahr oder so in Deutschland bleiben. Ich habe in diesem Jahr viel über die Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Arbeitskultur gelernt, und mein Praktikum hatte eine wirklich internationale Arbeitskultur. Die Fähigkeiten, die ich aus diesen Erfahrungen gewonnen habe, werden mir zweifellos in meiner Karriere helfen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen wieder mit euch zu teilen und hoffe, dass sie euch eine Vorstellung davon vermittelt haben, wie eure eigene Auslandserfahrung in Deutschland aussehen könnte! Auf Wiedersehen!  

 

    


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