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Simon's Blog

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Simon's Blog #1

Hallo, mein Name ist Simon und ich schreibe einen Study Abroad-Blog aus Deutschland. Ich bin 20 Jahre alt und wurde in Bensheim, Deutschland geboren. Ich habe aber mein ganzes Leben im Ausland verbracht, zuerst in England für 8 Jahre und dann in Amerika für 10 Jahre. Ich studiere Supply Chain Management und Deutsch als Teil vom International Business Programm an der University of Rhode Island. Ich bin mit Englisch und Deutsch aufgewachsen und spreche beide als meine Muttersprache. In der Schule habe ich aber auch ein bisschen Französisch, Spanisch und Chinesisch gelernt. Meine Hobbys sind Fußball spielen, Snowboarden und Autorennen anzuschauen. Seitdem ich in Deutschland bin, hatte ich die Möglichkeit ein Bundesliga Spiel anzuschauen und ich hoffe, dass ich im Winter in den Alpen Snowboarden kann.

Für das International Business Programm bin ich für ein Jahr in Deutschland. In den ersten 6 Monaten studiere ich an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Hier werde ich bis März wohnen. Ich wohne in einem Studentenwohnheim in Hamburg mit zwei anderen Austauschschülern. Sie heißen Marnix und Leonardo. Marnix kommt aus Holland und Leonardo kommt aus Italien. Für die zweite Hälfte von meinem Jahr in Deutschland mache ich ein Praktikum bei einer deutschen Firma, die Trumpf heißt. Trumpf hat seinen Hauptsitz außerhalb von Stuttgart und produziert Maschinen, die Metall verarbeiten wie zum Beispiel Laserschneidemaschinen.

 


 

 

Simon's Blog #2

Ich studiere an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Für mein Studium habe ich nur vier Kurse. Einer von diesen Kursen wird online unterrichtet, daher muss ich nur von Montag bis Mittwoch an die Uni gehen. Alle meine Businesskurse werden auf Englisch unterrichtet, aber wenn ich Gruppenarbeit mit Deutschen mache wird oft Deutsch gesprochen. Die Kurse, die ich in diesem Semester belege, sind International Business Law, International Organizations and Cooperations, Trade and Logistics und Management. Von diesen Kursen ist Business Law am schwierigsten, weil es sehr viel Theorie enthält.

Meine typische Woche ist sehr entspannt, da ich nur an drei Tagen in die Uni muss. Ich wache an den Tagen normalerweise um 8 Uhr auf und bin dann um 10 Uhr in der Uni für die Vorlesungen. An meiner Uni dauert jede Vorlesung drei Stunden. Nach der ersten Vorlesung gehe ich immer nach Hause für ein kleines Mittagessen, weil ich nur zehn Minuten von der Uni wohne. Ich habe nur am Dienstag Kurse nach dem Mittagessen. An den anderen Tagen bleibe ich dann zuhause und mache Aufgaben, die ich von den Professoren bekommen habe und gehen zum Gym. Mittwochs gehe ich immer Fußball spielen mit Freunden um 8 Uhr und danach gehen wir zur Thomas Reed Bar für Studentenabend.

Das Wetter in Hamburg ist nicht so schlecht, wie ich gedacht habe bevor ich hingezogen bin. Im Winter ist es natürlich kalt aber es ist nicht viel kälter als der Rest von Deutschland. Das einzige, wo man sich dran gewöhnen muss, ist der Wind. Im Winter ist es auch zehr wahrscheinlich, dass es regnet. Aber der Regen bleibt nie lang, also wird man nie zu nass.

 

 


 

 

Simon's Blog #3

Hamburg ist einer der vielfältigsten Städte Deutschlands, weil Hamburg schon seit langem eine Hafenstadt ist. Viele Menschen kommen nach Hamburg aus der ganzen Welt und aus diesem Grund hat Hamburg eine große Auswahl von guten Restaurants. Mein Lieblingsessen ist BBQ aus Texas. Lieder gibt es das noch nicht in Hamburg, aber es gibt viele andere Sorten von Essen, das sehr gut schmeckt. Eins von meinen Lieblingsplätzen um essen zu gehen ist das Spanische/Portugiesisches Viertel. Es ist in der Nahe von den Landungsbrücken und man kann da fantastisches Essen aus diesen Regionen ziemlich preiswert finden. Das andere Restaurant, wo ich oft hin gehe, ist das Hofbräuhaus. Es ist der perfekte Platz, um mit Freunden eine Nacht zu geniesen. Sie servieren traditionelles Bayrisches Essen, gutes Bier und haben oft Live-Musik, die dem Restaurant das Gefühl von einem Oktoberfestzelt geben.

Noch etwas Besonderes, das ich mit meinen Mitbewohnern mache, ist, dass wir für einander manchmal kochen. Alle zwei oder drei Wochen wird einer von uns für die anderen etwas von unserer Heimat kochen. Ich wohne mit einem Italiener und einem Holländer, also gibt es immer viel Abwechslung. Das Essen, das meinen Mitbewohnern am meisten geschmeckt hat, waren die Rippen, die ich gemacht habe. Mir hat der Lachs mit Kartoffeln und Gemüse, die der Holländer gemacht hat, am meisten geschmeckt.

 

 


 

 

Simon's Blog #4

Meine tägliche Routine ist fast die gleiche jeden Tag, auch wenn ich nicht eine Vorlesung habe. Da meine früheste Vorlesung erst um zehn Uhr ist, stehe ich um neun Uhr auf. Ich muss jeden Tag morgens duschen und frühstücken, sonst schlafe ich wieder ein. Während der Woche esse ich Müsli zum Frühstück, weil es schnell geht, aber am Wochenende lasse ich mir mehr Zeit und genieße ein größeres Frühstück aus Ei und Speck oder ein Omelett. Danach gehe ich an die Uni. Wenn ich Vorlesung habe, gehe ich dorthin und wenn nicht benutze ich die Zeit, um in die Bibliothek zu gehen und für meine online Kurse zu lernen. Ich bleibe an der Uni für drei Stunden, weil so lang die Vorlesungen sind. Ich habe auch mittags Vorlesungen, aber ich habe zwei Stunden Zeit dazwischen, also gehe ich schnell nach Hause, um was zu essen und mich ein bisschen zu entspannen. Mittags esse ich immer beschmierte Brote und Obst. Dann geht es wieder zur Uni, um in Vorlesungen zu gehen oder ich treffe mich mit Freunden, wenn wir keine Vorlesungen haben. Abends koche ich mir immer ein großes Abendessen, manchmal zusammen mit meinen Zimmerkameraden. Während der Woche ist es abends eigentlich ziemlich ruhig und ich schaue Fernseher oder gehe in den Gym mit meinem Zimmerkamerad aus Holland. Mittwochs ist aber unser Fußballtag, wo wir zu dem Sport Club gehen und danach in eine Bar für Studentennacht.

Wenn ich meinen Tagesablauf in Deutschland mit dem in Amerika vergleiche, bin ich auf jedem Fall effizienter in Deutschland, weil ich in Deutschland nicht auf dem Campus wohne und mehr selbstständig bin. Als ich noch in Amerika war, musste ich nicht essen einkaufen oder es selbst kochen. Und die Professoren in den USA geben einen immer etwas zum Tun für die nächste Vorlesung. Das habe ich normalweise dann immer am Tag vor der nächsten Vorlesung gemacht und musste nicht wirklich meine Zeit einplanen. In Deutschland hat man immer mehr Zeit, aber auch mehr zu Tun und ich musste deshalb lernen, meine Zeit besser einzuteilen.

 

 


 

Simon's Blog #5

Ich finde, dass das Konsumentenverhalten in Deutschland nicht sehr unterschiedlich zu dem in Amerika ist, wie es vielleicht früher war. Heutzutage gibt es in Deutschland überall große Einkaufszentren, die so aussehen wie die Malls in Amerika. Es kaufen auch immer mehr Menschen online ein und dasselbe kann man auch in Deutschland sehen. Obwohl wie Leute einkaufen ähnlich in Deutschland ist wie Amerika, gibt es zwei Unterschiede, die ich bemerkt habe. Erstens ist gib es einen Unterschied darin, was die Leute einkaufen. Viele Deutsche tragen Jeans und schönere Klamotten im Alltag als Amerikaner. Hier sieht man kaum jemand der in Jogginghose einkaufen geht. Zweitens bezahlen die Deutschen sehr anders. Die meisten haben noch nicht mal eine Kreditkarte, sondern nur eine Debitkarte und noch mehr bezahlen in Bar. Ich habe auch bemerkt, dass besonders die älteren Deutschen oft genau die richtige Summe geben, auf den Cent genau. Ich musste mich da ein bisschen dran gewöhnen, dass eine ältere Frau manchmal für bis zu zwei Minuten nach dem richtigen Kleingeld sucht.

Die Trennung von dem Müll war am Anfang sehr schwierig, weil wir in der Küche nicht genug Mülleimer hatten. Wir brauchten fünf Tüten für alles. Eine für Plastik, eine für Biomüll, eine für den Restmüll, eine für Pfandflaschen und eine für Flaschen ohne Pfand. Nachdem wir genug Behälter hatten, war es nicht schwierig für mich, den Müll zu trennen, aber einer von meinen Zimmerkameraden hat es nie kapiert. Wir müssen ihm immer sagen, dass er seine Bananenschale nicht zu Plastik oder zu den Pfandflaschen legen darf. Meine Uni hat keine offizielle Bewegung, um den Mull zu reduzieren, aber ich habe bemerkt, dass die Professoren nicht so viel Sachen auf Papier aushändigen. Alles was ich bisher lesen musste, wurde in unserem online Klassenzimmer abgelegt und dort muss ich auch all meine Aufgaben einreichen.

 

  


 

Simon's Blog #6

Ich höre mir nicht so viel deutsche Musik im Alltag an, hauptsächlich, weil ich kein Radio habe. Aber es wird auch im Radio viel englische Musik gespielt. Ich habe aber drei distinktive Erinnerungen an deutsche Musik während meiner Zeit in Deutschland. Mein Zimmerkamerad aus Hamburg hat oft après ski Musik gehört. Normalerweise wird diese Musik in Bars in den Alpen während der Ski Saison gespielt. Die Lieder sind aufmunternd und haben auch Texte, die oft keinen Sinn ergeben, die aber einfach zum singen sind, auch wenn man sie zum ersten Mal hört. Mein Zimmerkamerad hat dann in der Winterzeit auch ein paar Bars in Hamburg gefunden, die après ski Musik gespielt haben und wir sind dort hingegangen und hatten auch viel Spaß.

Die zweite Art von Musik, die ich gehört habe, ist bayrische Volksmusik. Die wurde am Oktoberfest gespielt und auch in den bayrischen Brauhäusern in Hamburg, wo ich mit meinen Freunden mehrmals hingegangen bin. Diese Musik ist natürlich sehr anders alles die après ski Musik. Man kann sich dabei besser unterhalten aber es sorgt immer hin für eine gute Stimmung. Ich habe nur wenig Schlagermusik in Deutschland gehört. Das meiste davon war, als ich mit einem von meinem WG Mitbewohnern in Stuttgart zu einer Fasnetfeier war. Fasnet ist die Stuttgarter Version von Karneval und war ein paar Wochen, nachdem ich dorthin umgezogen bin. Von all den deutschen Musikarten hat mir die Schlagermusik am wenigsten gefallen. Ich finde aber, dass es ein wichtiger Teil der deutschen Kultur ist, besonders in den Bundesstaaten, die große Karnevalveranstaltungen haben und man sollte, wenn man die Möglichkeit hat, es sich live anhören. Auch wenn einem, wie mir, die eigentliche Musik nicht so gefällt, sollte man sich trotzdem nicht die Chance entgehen lassen, die Atmosphäre zu erleben.

 

 


 

Simon's Blog #7

Eine Stadt, die ich schon öfters während meinem Jahr in Deutschland besucht habe, ist München. Ich habe eine Tante und ein Cousin, die in München wohnen, also übernachte ich bei denen, wenn ich zum Besuch bin. Ich fahre normalerweise mit der Bahn, wenn ich sie besuche, aber wenn man im Norden ist, kann man auch manchmal einen Flug finden, der dasselbe kostet aber viel schneller ist. München ist meine Lieblingsstadt, weil es solche Vielfalt hat. Es gibt eine wunderschöne Innenstadt, viele Parks und offenen Plätze, coole Unternehmen und es ist sehr dicht an den Alpen. Mit so viel Natur in der Stadt und in der Umgebung finde ich, dass man mehr von einem Besuch bekommt, wenn man im Sommer geht. Ein paar von meinen Plätzen, sich einfach zu entspannen, sind an der Isar, im englischen Garten oder mit einer Wanderung in den Alpen. Im englischen Garten ist auch der Eisbach, wo man Leuten beim Surfen zuschauen kann. Ich springe auch gern im Sommer mal ins Wasser im Eisbach oder in der Isar. Dabei muss man aber gut schwimmen können, weil die Strömung sehr stark ist und einen mitreissen kann, wenn man nicht aufpasst.

Ich bin auch großer FC Bayern Fan, also war es auch für mich ein tolles Erlebnis, für ein Spiel ins Stadium gehen zu können. Die Tickets sind schwierig zu bekommen, weil fast alle Spiele ausverkauft sind. Daher kann man auch eine Tour von dem Stadion an einem Tag ohne Spiel machen. Dann kann man sich alles in Ruhe ansehen und sogar in die Umkleidekabinen gehen. München ist auch der der Hauptsitz von BMW und eine Tour von der Fabrik ist auch sehr interessant. Dort sieht man, wie präzise sie die Autos herstellen. Das BMW Museum ist auch sehr interessant, wenn man sich für Autos interessiert. Es gibt in München etwas für jeden und es gibt viel mehr zu tun als nur zum Oktoberfest zu gehen, obwohl das auch Spaß macht.


 

Simon's Blog #8

Nach meinem Jahr in Deutschland werde ich zuerst zurück nach Rhode Island gehen, um mein Studium zu vollenden. Ich habe nur noch zwei Semester und werde im Mai vom nächsten Jahr fertig. Ich will auf jedem Fall danach in die Industrie und erstmal eine Weile arbeiten. Ich halte mich noch für ein Masters Studium offen in der Zukunft, aber in Business hilft es auch, wenn man ein paar Jahre Arbeitserfahrung hat, bevor man das Masters angeht.

Wenn es zum Arbeiten kommt bin ich noch sehr unentschieden. Ich kann mir vorstellen, in den USA zu bleiben oder auch nach Deutschland zu kommen. Ich bin auch noch unentschieden, in welcher Industrie ich arbeiten will. Mich hat schon immer die Automobilindustrie interessiert und viele deutsche Firmen wie BMW und Mercedes haben große Standorte in den USA. Wenn ich für so eine Firma arbeiten könnte, hätte ich auch die Möglichkeit später in meiner Karriere in Deutschland zu arbeiten. Ich könnte mir auch vorstellen für Trumpf zu arbeiten. Das ist die Firma, wo ich mein Praktikum hier in Deutschland mache. Sie haben ihren zweitgrößten Standort in den USA und bieten viele Programme für ihre jungen Mitarbeiter an. Natürlich gibt es noch viele andre Unternehmen, wo ich mir vorstellen könnte zu arbeiten und bestimmt gibt es auch interessante Optionen, von den ich noch nicht gehört habe. Ich schaue auf das nächste Jahr und hoffe, dass ich einen spannenden und interessanten Job finden werde. 

Danke das ihr meine Blog Posts gelesen habt. Ich hoffe das ihr auch mal Deutschland besuchen könnt und dieses wunderschone Land selbst erleben könnt.


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